Spezialauftrag für drei Dankeskarten

Ich bekam vor kurzem einen Spezialauftrag. Ich sollte drei Dankeskarten zu folgenden Themen kreieren:

  • Vollmond-Dinner in den Bergen (Restaurant-Gutschein)
  • Kochen (Gutschein für einen Kochabend)
  • Klettern (Kletterpark-Gutschein)

Leider kam ich – trotz der vielen Stempelsets, die ich mittlerweile habe – mit meinen Stempeln nicht weit. Das Thema „Kochen“ hätte ich mit dem Set Lecker-Laster noch irgendwie abdecken können, aber für die anderen beiden Themen hatte ich keine gute Idee.

Also wühlte ich mich durch Pinterest und warf dann schliesslich meine Silhouette Cameo an. Ich hatte die Maschine bestimmt mehr als ein halbes Jahr nicht mehr gebraucht. Meine Software-Version war mittlerweile total veraltet und alle meine alten Schnittdateien waren erst mal weg. Toll. Bis ich alles wieder beisammen hatte (Update machen, Dateien wiederherstellen, Dateien kaufen und in die Bibliothek importieren, Motive schneiden) verging ein ganzer Nachmittag. Ich war aber froh, dass alles soweit noch bzw. wieder funktionierte :) Irgendwie hatte ich nicht damit gerechnet ;-)

Am Ende kamen diese drei Karten heraus:

 

  

Ich bin froh, dass ich doch noch für alle drei Themen etwas passendes basteln konnte. Die Auftraggeberin hatte grosse Freude an den Karten :D

Süsse Babykarte

Vor einiger Zeit habe ich euch meine personalisierten Geburtstagskarten gezeigt.

Die Karten funktionieren auch gut als Baby-Gratulationskarten :-)

 

Das nächste Mal gibt’s einen Bericht über einen kleinen Spezialauftrag für 3 Karten zu 3 verschiedenen Sujets :)

Lecker-Laster on the road

Heute zeige ich euch einige Karten, die ich mit dem Set Lecker-Laster von der Sale-A-Bration 2017 gebastelt habe.

Die Idee habe ich von hier. Ich fand die Kombination aus Laster + Stadtplan super :) Daher habe ich solche DSP ausgewählt, die gut zum Thema Landkarte/Stadtplan passen. Auch das Thema Rummelplatz passt gut!

  

 

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Aufgeblüht

Das Designerpapier Aufgeblüht, das es vor einiger Zeit gab, habe ich noch nicht soo häufig verwendet. Es war mir oftmals zu verspielt. Für meine neusten Karten – eigentlich eine „Neuauflage“ der Rosenrot & Gartengrün-Karten – fand ich es aber genau passend :)

Der süsse Stempel ist vom Set Bildlich gesprochen, das es 2014 in der Sale-A-Bration gab. Ihr seht, ich bastle nicht unbedingt immer mit den neusten Sachen, sondern grabe auch mal tiefer in meinem Fundus, wenn ich eine Idee im Kopf habe ;)

Und wie ihr vielleicht festgestellt habt, bin ich längst dazu übergegangen, immer gleich eine kleine Serie zu basteln. Ausser wenn ich eine Karte für einen bestimmten Anlass bastle, dann bleibt es i.d.R. ein Einzelstück.

 

 

 

Hello

Nachdem ich 2 Beiträge hintereinander der Rubrik „Tipps für den Bastelalltag“ gewidmet habe, ist es wieder Zeit für Karten :)

Heute geht es um das Stempelset Hallo, bzw. in meinem Fall das Set Hello, denn ich habe die englische Version.

Ich weiss nicht mehr genau wieso, aber ich habe damals, als es dieses Set in der Sale-A-Bration 2016 gab, nicht zugegriffen :-/ Das hat mich im Nachhinein ziemlich gefuchst, da ich vor allem den Smiley-Stempel total süss finde. Schaut euch z.B. mal diese Karte an, die ist doch super? :D Jedenfalls habe ich das Set dann doch noch bei eBay gefunden und ersteigert, aber halt die englische und nicht die deutsche Version. Aber was solls, der Smiley-Stempel ist ja dabei :P

 

 

 

Wie man an meinen Balkonpflanzen sieht, wird es langsam Herbst ;-)

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Tipps für den Bastelalltag: Stanz- und Prägemaschinen Cuttlebug/Big Shot

Im heutigen Beitrag geht es um Stanz- und Prägemaschinen.

Zuallererst: Wofür braucht man so ein Teil? Lohnt sich die Anschaffung? Ein klares Ja! Man hat beim Basteln auf einen Schlag einfach viel mehr Möglichkeiten. Darauf und auf die Funktionsweise an sich gehe ich weiter unten näher ein.

Es gibt 2 Produkte auf dem Markt, die sich durchsetzen konnten: die Cuttlebug von Cricut bzw. die Big Shot von Sizzix. Für welche Maschine man sich entscheidet, ist vermutlich eine Glaubensfrage und spielt wohl gar keine so grosse Rolle ;-)

Ich habe mir gleich zu Beginn die Cuttlebug angeschafft. Damals gab es sie in grün-beige ;-)

Warum ich mich für diese und nicht für die Big Shot entschieden habe, weiss ich nicht mehr. Über die Vor- und Nachteile der beiden Maschinen kann ich nicht allzu viel sagen, da ich bis jetzt nur mit der Cuttlebug gearbeitet habe und sie daher nicht direkt vergleichen kann. Die Big Shot gibt es in verschiedenen Grössen, sie soll wohl stabiler und etwas sperriger sein. Und sie ist – nicht zuletzt aufgrund der Zusammenarbeit mit Stampin‘ Up! – bekannter und beliebter als die Cuttlebug.

Wie oben angetönt, spielt es meiner Meinung nach keine so grosse Rolle, welches Teil man hat. Ich komme mit der Cuttlebug sehr gut zurecht und vermisse nichts. Ich kann sämtliche Stanz- und Prägeformen von Stampin‘ Up! verwenden, obwohl diese für Big Shot-Maschinen konzipiert sind. Es gibt allerdings schon grössere Formen, die dann nicht in die Cuttlebug passen, solche sind mir aber noch nicht untergekommen ;-)

Das Prinzip ist bei beiden das gleiche: Es wird ein sogenanntes Sandwich – also eine Kombination aus Platten, Stanz- oder Prägeform und Papier – gemacht. Je nachdem, ob man stanzt oder prägt, ist das Sandwich unterschiedlich zusammengesetzt.

Zusammenfassend:

Welche Maschinen gibt es?

  • Cuttlebug, Hersteller Cricut
  • Big Shot, Hersteller Sizzix

Was kann man damit machen?

  • Stanzen: Eine Stanzform wird mit der scharfen Seite nach unten auf das Papier gelegt und durch die Maschine hindurchgekurbelt. Durch den Druck wird das Papier geschnitten.
  • Prägen: Das Papier wird in eine Prägeform gelegt und durch die Maschine hindurchgekurbelt. Dadurch wird das Motiv in das Papier gepresst.

Wie sehen die Formen, die man verwendet, aus?

Braucht es eine solche Maschine überhaupt?

  • Für mich ist es ein absolutes Must Have, da es von Stampin‘ Up! so viele tolle Stempelsets mit den dazu passenden Framelits gibt.
  • Beim Stanzen kann man ja noch Kompromisse eingehen (Handstanzen oder Schneidplotter wie Silhouette Cameo), aber beim Prägen gibt’s keine mir bekannte Alternative. Kinder liiiieben es übrigens, zu kurbeln :)
  • Der grosse Vorteil der Cuttlebug bzw. Big Shot ist in meinen Augen die Unkompliziertheit. Wenn ich mit der Silhouette arbeite, brauche ich teilweise echt lange, bis ich mein Motiv endlich geschnitten habe. Man pröbelt oft lange am Bildschirm rum. Manchmal streikt auch die Technik, oder das Messer ist stumpf etc. Ganz anders bei der Cuttlebug: Diese hole ich einfach hervor und los geht’s.

Eigenschaften Cuttlebug:

  • praktische Grösse, aber Einheitsgrösse
  • kann bei Nichtgebrauch zusammengeklappt werden (sogar die Kurbel lässt sich im Gehäuse versenken)
  • Beim Aufklappen bildet sich am Sockel ein Vakuum, sodass das Gerät beim Arbeiten nicht verrutscht.
  • Platten/Sandwichs: Es gibt 3 Platten. Die A-Platte und eine B-Platte werden immer verwendet. Beim Sandwich „Prägen*“ kommt eine weitere B-Platte hinzu (A/B/B), beim Sandwich „Stanzen**“ eine C-Platte (A/B/C), Erläuterungen siehe ganz unten. Es gibt auch noch lange Platten, mit denen habe ich keine Erfahrung.
  • Meine Cuttlebug ist seit ca. 4 Jahren in Gebrauch und funktioniert immer noch tadellos.

Eigenschaften Big Shot:

  • sehr beliebt in der Community
  • soll stabiler aber sperriger sein als die Cuttlebug
  • Es gibt diverse unterschiedliche Maschinen.
  • Zu den Platten und Sandwiches kann ich nichts sagen.
  • Sizzix arbeitet mit Stampin‘ Up! zusammen.

Tipps:

  • Je nach Stanzform wird ein Motiv manchmal nicht ganz durchgeschnitten. In solchen Fällen lege ich einfach noch ein Papier (oder 2 oder 3…) ins Sandwich dazu, dann klappt es i.d.R. einwandfrei. Einfach ein bisschen ausprobieren! Übertreiben sollte man es aber nicht: Das Sandwich sollte sich ohne grösseren Kraftaufwand durchkurbeln lassen.
  • Die Stanzformen fixiert man am besten mit Post-its auf dem Papier, sonst verrutschen sie leicht.
  • Wie man Stanzformen von Stampin‘ Up! am besten aufbewahrt, seht ihr in meinem Beitrag Tipps für den Bastelalltag: Magnetband für Stanzformen
  • Knackgeräusche beim Ausstanzen sind normal.
  • Es kann vorkommen, dass das Papier beim Prägen Risse bekommt. Dem kann man vorbeugen, indem man vor und hinter das zu prägende Papier ein Stück gleichgrosses Kopierpapier legt und das Ganze dann so durchkurbelt.

  • Nach vielen, vielen Ausstanzvorgängen sehen die Platten irgendwann ziemlich mitgenommen aus. Das tut der Funktion keinen Abbruch.


 

* Sandwich „Prägen“: Platte A + Platte B + Prägeform mit dem Papier drin + Platte B
** Standwich „Stanzen“: Platte A + Platte B + Papier + Stanzform mit der scharfen Seite nach unten + Platte C

Tipps für den Bastelalltag: Farbfächer

Es ist allerhöchste Zeit, wieder einmal was in der Kategorie Tipps für den Bastelalltag zu posten! Dieses Mal stelle ich euch meinen Farbfächer vor.

Früher konnte man bei Stampin‘  Up! den Farbfächer namens Color Coach kaufen. Mittlerweile gibt es ihn aber nicht mehr. Da er mir damals ohnehin zu teuer war, habe ich mir selber einen Farbfächer gebastelt. Vorlage dafür war der Fächer von hier.

Der Farbfächer hilft euch, den Überblick über eure SU-Papiere zu behalten. Ausserdem könnt ihr damit natürlich gut testen, ob bestimmte Farben zusammenpassen :)

Zuerst habe ich die Cardstocks zugeschnitten und mit der Stanze Gewellter Anhänger gestanzt. Für die Etiketts habe ich alle Farben inkl. englischer Bezeichnung und Farbfamilie auf Papier in Flüsterweiss gedruckt. Dann habe ich mit einem Stempel vom Set Botanical Blooms jeweils ein Farbmuster gestempelt. Anschliessend habe ich die Etiketts mit der Stanze Dekoratives Etikett ausgestanzt und auf die Kärtchen geklebt.

Es macht nichts, wenn ihr nicht alle Cardstocks oder Stempelfarben habt. Von den In Colors 2015-2017 habe ich z.B. alle Cardstocks, aber nur das Stempelkissen in Minzmakrone.

Ich stelle euch gerne eine Anleitung inkl. allen aktuellen Farben (plus einige, die nicht mehr aktuell sind) zur Verfügung, damit ihr den Farbfächer ganz leicht nachbasteln könnt. Einfach hier klicken, um das PDF herunterzuladen:

>>>   Stampin‘ Up! Farbfächer (PDF) <<<

Über Feedback würde ich mich sehr freuen!

PS: Die Farbe Flüsterweiss habe ich 2x aufgeführt, 1x mit ß und 1x mit ss. In der Schweiz verwenden wir kein ß ;-)

 

Trauerkarte mit Vogelmotiven

Ich war in letzter Zeit bastelmässig nicht so aktiv. Solche Phasen gibt es immer wieder, das ist auch gut so :) Im Moment schmöckere ich im Jahreskatalog 17/18 von Stampin‘ Up! und werde mir bestimmt demnächst wieder was gönnen.

Leider gab es einen Trauerfall im Bekanntenkreis, weshalb ich mich dann schnell an den Basteltisch gesetzt habe:

Für Trauerkarten verwende ich gerne Naturmotive. Die Stempel vom Set Wetlands und die Federn von Four Feathers eignen sich wunderbar.

Geldgeschenk „Kohle, Kies & Schotter“

Auf Pinterest habe ich ein richtig cooles Geldgeschenk gesehen, welches ich schon lange mal nachbasteln wollte. Vor kurzem bot sich dann die Gelegenheit dazu :) Um alle „Zutaten“ für das Geschenk zusammenzutragen, bin ich von Pontius zu Pilatus gelaufen, aber es hat sich echt gelohnt :-)

 

Zuerst wollte ich den Kies und den Schotter irgendwo einsammeln gehen. Ich habe mich dann doch entschieden, beides zu kaufen. So sind die Steine bereits gereinigt und eine Dose reicht für mehrere Geschenke dieser Art. Kies und Schotter bzw. verschiedene Arten von Steinen gibt es im Bastelladen oder in der Bastelabteilung von Baumärkten. Von dort habe ich übrigens auch das Moos. Die Kohle hatte ich vorrätig, es ist schliesslich Grillsaison ;-) Die Knete gibt’s eigentlich überall wo es Spielzeug gibt. Gummifrösche oder eben -kröten gibt es auch überall. Gummimäuse habe ich keine gefunden, stattdessen habe ich Schokoladenmäuse gekauft ;-)

Karte für Nähbegeisterte

In meiner Familie wurde eine Nähmaschine verschenkt. Ich wurde gebeten, eine Karte zu basteln. Thematisch habe ich mich am Geschenk orientiert ;-)

 

Das Nähgarnrolle ist übrigens nicht gestempelt. Ich habe bei Google ein Nähgarn-Bildchen gesucht, das ich ins Word kopiert und auf Papier in der Farbe Savanne ausgedruckt habe. Die Garnrollen habe ich dann von Hand ausgeschnitten, anschliessend mit Garn umwickelt und mit Takki-Tape aufgeklebt. Eine Garnrolle ist 21 mm hoch.

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